Seminar des Jahres 2011

Faszination Dressur am 02. - 03. Juli 2011

Faszination Dressur
- auf den Standpunkt kommt es an

... ist leider schon wieder vorbei!


Presse Berichte

Magazin FreizeitReiter
Faszination Dressur - das Seminar des Jahres in Reken [pdf]
[...] Ja, wir kommen sicher auch im nächsten Jahr wieder ins Reit-Zentrum Reken. Wieder einmal war es den Veranstaltern um Jochen Schumacher und Theresa Tölke gelungen, hochkarätige Pferdeexperten aus unterschiedlichen Disziplinen für ein Wochenende zu verpflichten. [...]

Das FS-Reit-Zentrum Reken lädt zum Seminar des Jahres 2011 ein!

Traditioneller Blick über den Gartenzaun
Seit 1994 lädt das FS-Reit-Zentrum Reken alljährlich zum nun schon traditionellen „Seminar des Jahres“ ein.
Olympioniken wie Klaus Balkenhol oder Nadine Capellmann, FN-Ausbildungsleiter Christoph Hess oder der ehemalige Erste Oberbereiter der Wiener Hofreitschule Arthur Kottas-Heldenberg – sie alle gaben sich in Reken ebenso die Klinke in die Hand wie berühmte Vertreter der Westernsports oder der Barockpferdereiterei.

Auch wenn die münsterländische Reitanlage den Zusatz „Fachschule für Freizeitreiten und Breitensport“ trägt, so ist der Blickwinkel der Rekener Gastgeber und Besucher deutlich weiter gefasst.
Der Blick über den Gartenzaun ist uns besonders wichtig“, betont deshalb auch „Reken- Chef“ Jochen Schumacher. „Wir wollen auch als Fachschule für Freizeitreiten unseren Horizont weit stecken und unseren Besuchern und Gästen einen Einblick geben in qualitätvolle, pferdegerechte Ausbildung quer durch die Disziplinen.“
So passt denn auch die Auswahl der Referenten zum Untertitel des diesjährigen Seminars „Faszination Dressur – auf den Standpunkt kommt es an“ (02.-03. Juli) wieder einmal perfekt:

Mit Globetrotter Horst Becker und FN-Reiterin und -Richterin Dr. Britta Schöffmann sind zwei Vertreter der klassischen Dressur dabei, wobei Horst Beckers Schwerpunkt mehr auf der Doppellongen- und der zirzensischen Arbeit liegt, der von Dr. Britta Schöffmann mehr auf der turniersportlich orientierten Ausbildung von Dressurpferden und -reitern.

Traditionell geht es zu, wenn Rolf Janzen die Grundlagen der so genannten „Working Equitation“ präsentiert, eine aus alten europäischen Arbeitsreitweisen neu geschaffene Disziplin. Und mit Linda und Petra Leckebusch sind zwei Westernreiterinnen und -trainerinnen mit von der Partie.

Horst Becker gehört schon lange zu unseren Referenten, nicht nur beim Jahresseminar, sondern auch im allgemeinen Lehrgangsprogramm“, so Jochen Schumacher. Becker, der Seminare zum Thema Klassische Dressur, Doppellonge und Freiheitsdressur in ganz Europa gibt und diverse Bücher verfasst hat (Cadmos-Verlag) ist darüber hinaus als Erfinder und Initiator des „Kompetenzzentrum pferdegerecht“ bekannt.

Auch Referentin Dr. Britta Schöffmann ist nicht zum ersten Mal in Reken dabei. 2010 demonstrierte die Dressur-Expertin, deren Bücher (Kosmos-Verlag) bereits in sieben Sprachen übersetzt wurden, mit zwei ihrer Reitschülerinnen ihre Ausbildungsphilosophie von den Grundlagen bis zur schweren Klasse und bewies darüber hinaus kurzerhand auf ihrem Turnierpferd, dass sich Grand-Prix-Lektionen bei pferdegerechter und liebevoller Ausbildung auch ganz zwanglos ohne Sattel und auf blankem Halfter reiten lassen. „In diesem Jahr werde ich vermutlich zwei, drei Pferde ganz unterschiedlicher Rasse und unterschiedlichen Typs mitbringen“, kündigt sie an. „Damit will ich zeigen, dass dressurmäßige Gymnastizierung immer sinnvoll und letztlich eine Frage von Verantwortung gegenüber dem Pferd ist.“

Um Dressur im weiteren Sinne geht es auch Rolf Janzen, dem „Ex-Westernreiter“ mit Erfahrungen in der Doma Vaquera und Doma Classica, der die Disziplin „Working Equitation“ nach Deutschland gebracht hat. „Dabei handelt es sich um eine Dressur mit einem ganz praktischen Anspruch“, erklärt der Ausbilder. „Es ist mehr eine Art angewandte Dressur, eben weil sie aus der sehr iberisch geprägten Arbeitsreiterei der Rinderhirten stammt und jede Lektion einen ganz praktischen Bezug hat.“ Wie dies aussehen kann und wo die Unterschiede zur turniersportlichen Dressur liegt, wird er während des Rekener Seminars zeigen.

Um den Reigen der unterschiedlichen Sichtweisen auf die Dressurausbildung perfekt zu machen, vertreten Petra Roth-Leckebusch und ihre Tochter Linda Leckebusch die Westernreitweise. Die beiden treten als Ausbilderinnen und Referentinnen inzwischen häufig im Doppelpack auf – kein Wunder, sind sie doch ein eingespieltes Team und beide im Sattel erfolgreich. Während Tochter Linda mehrfache Deutsche Meisterin und Europameisterin in mehreren Western-Verbänden und sowohl FN-Pferdewirtin als auch EWU-Trainerin A ist, führt Mutter Petra, ebenfalls EWU-Trainerin und Autorin des FN-Buches „Die Western Reitlehre“, das Gestüt Leckebusch in Nümbrecht.
Beim Jahresseminar geben die beiden einen Einblick in das Wie und Warum der Westerndressur und zeigen Unterschiede und Gemeinsamkeiten der verschiedenen Dressurdisziplinen auf. Wer dabei in den Sattel steigen wird, ist unter den Damen noch nicht ganz geklärt. „Vermutlich“, so schmunzelt Linda Leckebusch, „werde ich das Reiten und Mama das Reden übernehmen.“