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Artikel Reitkurse in Reken

Editorial - FreizeitReiter 11/2008


Qualität hat ihren Preis

In Zeiten ständig steigender Lebenshaltungskosten werden die Menschen zunehmend sparsamer. Doch je mehr Gedanken man sich um das liebe Geld macht und darum, wo man sparen kann, umso tiefer sitzt oftmals die Erkenntnis, dass Qualität einfach ihren Preis hat - und der sich in der Regel auch im wahrsten Sinne des Wortes bezahlt macht.

Wer sparen will, zieht die Geldbremse für gewöhnlich zu allererst bei den Sachen, die unter den Begriff "Luxus" fallen. Schnell steht da auch das Hobby auf dem Kosten-Prüfstand. Doch wer ein echter "Pferdemensch" ist, wird wohl immer erst bei sich selbst sparen, bevor es an den Vierbeiner geht.

Trotzdem: Auch im Bereich rund um das Pferd werden Einsparungen vorgenommen - so weit es eben möglich ist. Denn in vielen Punkten ist das Sparen hier mehr als schwer: Die Gesundheit des Vierbeiners darf natürlich nicht darunter leiden, genauso wenig sollte man an qualitativ hochwertigem Futter, einem gut passenden Sattel oder der richtigen Weideeinzäunung sparen. "Was liegt also näher, als an eventuellen Fortbildungen zu sparen?", mag manch einer denken und sich im nächsten Urlaub für einen Billigreitkurs entscheiden.
Doch was hat man von einer Lehrgangsteilnahme, wenn sie zwar nicht viel kostet, aber auch nicht wirklich weiter hilft, weil man sich den Kurs mit 25 anderen Reitern teilt und alle über einen Kamm geschert werden? Nichts. Und dafür ist dann auch billig immer noch zu teuer.

Ist man also gezwungen zu sparen und muss dies an Aus- und Fortbildungen tun, sollte Qualität vor Quantität gehen. Statt also mehrmals im Jahr einen Billigkurs zu buchen, sollte man lieber einmal im Jahr tiefer in die Tasche greifen und sich einen Anbieter suchen, der Reiter und Pferd individuell schult. Denn nur dann nehmen Sie auch für die Zeit danach und das weitere Training allein zuhause wertvolle Tipps mit.

Qualität statt Quantität- genau mit diesem Motto wirbt auch das Reit-Zentrum Reken. Und das Konzept geht auf: Reiter und Pferde werden individuell gefördert für Teilnehmer, die kein eigenes Pferd mitbringen, stehen bestens gerittene Lehrpferde zur Verfügung.
Vielfalt wird hier groß geschrieben
: Nicht nur dass die Anlage alle Voraussetzungen für eine ganze Bandbreite an Nutzungsmöglichkeiten bietet - nein, auch die Kursleiter und Lehrpferde sind vielseitig ausgebildet. Mit bestem Beispiel voran geht der Eigentümer Jochen Schumacher, der sowohl über zahlreiche Qualifikationen der Internationalen Gangpferdevereinigung, als auch des Islandpferde Reiter und Züchterverbandes, der VFD und der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) verfügt. Auf diese Vielfalt legt er auch bei seinen Mitarbeitern Wert: So hat beispielsweise auch Theresa Tölke nicht nur eine Ausbildung zur Reken-Reitlehrerin, sondern ebenso einen Trainer B-Schein der FN und einen Trainer C-Schein der IGV vorzuweisen.

So vielfältig Reitanlage und Mitarbeiter sind, so abwechslungsreich präsentiert sich auch das Kursprogramm: Von allgemeinen Reitkursen über Bodenarbeit, Longenarbeit, Gelassenheitstraining, Sitzschulungen, Dressur- und Springkursen bis hin zu Kursen mit hochkarätigen Gastlehrern wie Richard Hinrichs reicht das Angebot, in dem wohl fast jeder Reiter einen passenden Kurs findet.
Die Teilnehmerzahl ist auf maximal zehn Personen pro Lehrgang begrenzt, geritten wird jeweils in zwei Gruppen. So ist garantiert, dass die Kursleiter individuell auf jeden Schüler eingehen können. Sechs Zeitstunden Unterricht und Umgang mit dem Pferd beinhaltet jeder Kurstag - neben Individualität wird also auch Intensität groß geschrieben. Man versucht sich, im Angebot und der Herangehensweise von anderen Anbietern abzusetzen.

Ein Konzept das seit vielen Jahren aufgeht. Kein Wunder, denn in Reken hält man, was man verspricht - meine Kollegin und ich haben uns bei einem Cavaletti-Kurs im September selbst davon überzeugt. Die FS-Kurse sind zwar nicht unbedingt günstig, aber gut. Dafür wirkt der Kurs auch wieder zuhause angekommen noch nach. Qualität hat eben ihren Preis ...

(Meike Freimuth, Chefredakteurin)

 

Mit freundlicher Genehmigung zur Veröffentlichung:
Magazin FreizeitReiter

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